News 2018

Hauptvortrag von Prof. Dr. Goll

Bericht Bundeskonferenz Europaschulen 2018
Politische Bildung als zentrales Element für den Unterricht in den Europaschulen    

Bundeskonferenz der Europaschulen  unter dem Motto „Bildung in Bewegung“

Bereits zum 3. Mal fand die Bundeskonferenz der Europaschulen statt, diesmal hatte Hessen in seine Landesvertretung in Berlin eingeladen. Etwa 120 Teilnehmer aus Europaschulen und Landesverwaltungen der 13 Bundesländer mit anerkannten  Europaschulen waren zu diesem Fachtag mit Vorträgen und Workshops nach Berlin gekommen.

Bereits in den Eingangsstatements durch den Hessischen Kultusminister Dr. Alexander Lorz und der Hessischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich wurde deutlich, welche Bedeutung und Vorbildfunktion Europaschulen in der Vermittlung europäischer Grundwerte im Rahmen der politischen Bildung  junger Menschen haben.

Hessische Europaschulen mit Vorbildfunktion

Im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Sabine Hornberg, TU Dortmund stand das Schulentwicklungsprogramm der Hessischen Europaschulen, dass von den Teilnehmern als innovativ und vorbildlich wahrgenommen wurde. Gelobt wurde auch die Tatsache, dass alle Europaschulen entsprechend ihrer Projektaktivitäten und Schulgröße durch das Land Hessen finanziell großzügig unterstützt werden. In vielen anderen Bundesländern so auch in Niedersachsen gibt es keine oder nur sehr geringe personelle oder finanzielle Hilfe für die Europaschulen.                                       In Kooperation mit dem Europa-Studienseminar Gießen wird das Europäische Curriculum der 34 zertifizierten Europaschulen in Hessen für die Programmarbeit bis 2020 gerade weiterentwickelt. Nähere Infos zu den Europaschulen in Hessen: https://kultusministerium.hessen.de/foerderangebote/zertifizierte-schulen/hessische-europaschulen

Mehr politische Bildung in den Europaschulen verankern

In seinem Vortrag („Keynote“) zu den Herausforderungen an die                                         „Lehrenden und Lernenden “ in einem zukünftigen Europa wies Prof Dr. Thomas Goll, TU Dortmund auf die Bedeutung der Vermittlung  europäischer Werte im Unterricht der Schulen, nicht nur Europaschulen, hin und warnte angesichts von nationalistischen und populistischen Strömungen in der EU vor dem Verlust der europäischen Identität und dem Grundwertekonsens. Er forderte die Europaschulen auf, sich verstärkt für mehr politische Bildung in ihren Schulen einzusetzen und dies in den Curricula zu verankern. Der komplette Vortrag ist hier nachzulesen:_________________________________________________

Neue Austauschplattform des Bundesnetzwerks Europaschulen

In den anschließenden Workshops wurden unterschiedliche Programme und Projektaktivitäten der Europaschulen der Bundesländer vorgestellt.                                         Das Bundesnetzwerk Europaschulen, dem auch Niedersachsen angehört erläuterte das Selbstverständnis, die Zielsetzungen und Arbeitsweisen des Vereins und stellte die aktuelle interaktive „Biete-Suche“-Plattform vor. Dort können Schulen nach Anmeldung ihre Projekte präsentieren und „anbieten“, aber auch nach geeigneten Projekten für ihre Schule „suchen“ und diese dann downloaden. Näheres ist auf der Homepage des Bundesnetzwerkes zu erfahren: http://www.bundesnetzwerk-europaschule.de unter dem Menüpunkt „Austausch“.

Die nächste Bundeskonferenz organisiert Niedersachsen und wird im September 2018 in Hannover stattfinden.

Foto1 Foto2 Foto3
Foto 1 zeigt Prof. Dr. Goll beim Vortrag
Foto 2 zeigt ein Teilnehmerbild
Foto 3 zeigt v. links. Elisabeth Walter, Ansprechpartner im MK für Europaschulen, Franz-Josef Meyer, VBE Landesvorsitzender und 2. Vorsitzender im Netzwerk Europaschulen Niedersachsen e.V. ,Anne Bartels, Staatskanzlei Niedersachsen, persönliche  Referentin von Ministerpräsident Stephan Weil

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